Dies Und Das… http://blog.bernhardtsweb.de BLogopädie von Jürgen Bernhardt Mon, 25 Apr 2016 17:40:35 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5 low and slow – Pulled Pork http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/low-and-slow-pulled-pork-2/ http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/low-and-slow-pulled-pork-2/#respond Sun, 18 Oct 2015 15:19:41 +0000 http://blog.bernhardtsweb.de/?p=786 Archives

Mein erstes Smoker Jahr neigt sich dem Ende. Mit Pulled Pork werde ich das Finale 2015 einleiten und die Reihe meiner BBQ Pflichtübungen beenden.

Ausgedehnte Diskussionen gibt es in den Foren, welches Fleisch dafür sich am Besten eignet: Schulter oder Nacken, das ist hier die Frage!

Der Schweinenacken ist auch als Boston Butt bekannt, besitzt keinen Knochen und wiegt gut 2 kg. Die Schweineschulter hingegen hat einen Knochen und  wiegt ca. 3,5 kg. Pulled Pork aus der Schweineschulter ist auch als „Picnic“ bekannt. Da ich für 10 Personen plane, werde ich mich für zwei Nacken entscheiden mit einem Gesamtgewicht von 4,6 kg.

Rezepte gibt es mehr als genug. Ich habe mich davon inspirieren lassen aber keinesfalls 1:1 nachgemacht. Als Rub habe ich „pull that piggy“ verwendet, nachdem ich den Nacken zuvor mit Senf eingeschmiert habe. Dann 24 Stunden in Folie einwirken lassen. Injiziert habe ich erst viel später mit einem Mix aus Apfelsaft, Worcestersauce und etwas Rub.

Beheizt habe ich den Pit zunächst mit einer Briketschlange, damit es in der Nacht nicht ganz so stressig ist.

Viele schreiben, dass PP nicht gemobt werden muss. Kann sein. Mir war das nicht so geheuer und habe daher ein Mob aus Apfelessig, Wasser, Worcestersauce und etwas vom Rub gemixt und nach etwa 10 Stunden alle zwei Stunden bepinselt.

Nach etwa 20 Stunden kam das PP vom Smoker und chillte noch mal 1 Stunde in der Wärmebox. Dann war es soweit! Geschmeckt hat es einmalig und von den 4,6 kg blieb fast nichts mehr übrig!!!!!

[See image gallery at blog.bernhardtsweb.de]

Lessons Learned / Tipps:

  • Das Fleisch mindestens 4 Stunden vor dem Auflegen aus dem Kühlschrank holen
  • Beheizen mit Briket in der Nacht und ab den Morgen auf Holz umsteigen hat sich bewährt
  • Bei den Räucherchips darauf achten, dass sie nicht zu dünn sind, da sie dann schnell verbrennen
  • Da durch das Moben die Kerntemperatur um 1, 2 Grad fällt, sollte man frühzeitig wieder damit aufhören, sonst wird die Kerntemperatur schlecht erreicht
]]>
http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/low-and-slow-pulled-pork-2/feed/ 0
Reiseplanung VAE und Sri Lanka http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/reiseplanung-vae-und-sri-lanka/ http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/reiseplanung-vae-und-sri-lanka/#respond Mon, 12 Oct 2015 06:38:18 +0000 http://blog.bernhardtsweb.de/?p=773 Archives

Nein, diesmal geht es nicht nach Südostasien. Naja, villeicht ein bisschen schon 😉

Abwechslung muss bekanntlich ja sein, daher haben wir uns diesmal für den Orient entschieden in Kombination mit Sri Lanka. Es wird eine Reise der Gegensätze werden: auf der einen Seite extreme Dürre, Wüste, Städte der Superlativen, Glitzer und Bling-Bling, auf der anderen Seite tropische Regenwälder, Grün wohin das Auge reicht, Armut.

Unser Reiseverlauf:

In Sri Lanka werden wir in einer 7-tägigen Rundreise die Sehenswürdigkeiten bereisen, ehe wir zum entspannenden Teil der Reise kommen, Badeaufenthalt in Negombo.

Zu gegebener Zeit wird das Reisetagebuch fortgeschrieben, mit Bildern und Eindrücke, mit Kultur und Kulinarik.

]]>
http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/reiseplanung-vae-und-sri-lanka/feed/ 0
low and slow – Beef Brisket http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/low-and-slow-beef-brisket/ http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/low-and-slow-beef-brisket/#comments Sun, 30 Aug 2015 09:39:38 +0000 http://blog.bernhardtsweb.de/?p=730 Archives

Auf dem Weg zur Holy Trinity, der „heiligen Dreifaltigkeit“, wie der geneigte Pitmaster das Dreiergespann Spareribs, Beef Brisket und Pulled Pork nennt, steht nun meine zweite Etappe an: Beef Brisket.

Brisket selbst ist ein Zuschnitt aus dem Vorderviertel vom Rind – bestehend aus Brustspitze, Brustkern und Nachbrust. Wichtig ist, dass es nicht zu dick ist und einen schönen Fettrand hat. Da ich den Metzger meines Vertrauens nicht überfordern wollte, entschloss ich mich für eine Onlinebestellung bei Metzgerei Seefried.

Zunächst wird das gute Stück mit Senf bestrichen und mit dem selbst gemixten Rub aus Salz, schwarzer Pfeffer, Cayennepulver, Paprika süß, Zwiebelgranulat, Knoblauchgranulat, brauner Zucker) massiert. Dann geht es für 24 Stunden in Folie eingewickelt in den Kühlschrank.

Den Smoker auf ca. 110° C heizen und dann das gute Stück mit dem Fett nach oben drauf legen. Am besten auf der entgegengesetzten Seite der SFB, denn da ist die Raumtemperatur homogener.

Für die Nacht habe ich mich für Briketts entschlossen, damit man wenigsten mal für ein paar Stunden Schlaf findet. Danach wird mit Buchenholz beheizt.

Nach 7 Stunden erstmalig mobben (Zutaten sind Bier, Apfelessig, Olivenöl, Wasser, Worcestersoße, gehackte Zwiebeln und Knoblauch, Rest vom Rub). Und das alle 2 Stunden wiederholen.

Nach etwa 20 Stunden war der ganze Zauber vorbei. Dann kommt das Brisket in Alufolie zum Ruhen und man kann entspannen. Endlich mal nicht mehr alle 10 Minuten aufs Thermometer schauen 🙂

Das Ergebnis war ein unglaublich herrliches Brisket: weich, zart und saftig, die Aromen waren himmlisch. Einfach nur gelungen! Den Rest siehe Fotostrecke!

Als Zutaten gab es Coleslaw,  Kartoffel-Wedges und diverse BBQ Saucen

[See image gallery at blog.bernhardtsweb.de]

Lessons Learned / Tipps:

  • Benötigt man speziell zugeschnittenes Fleisch, kann ich Online-Metzgereien empfehlen, zumindest den, den ich ausprobiert habe: Lieferung kam pünktlich, gut verpackt, jedoch nicht mehr zu kalt. Aber noch tolerierbar.
  • Ich hatte 3,2 kg, das reicht für 6-7 Personen
  • Vor dem Rubben die Faserung markieren (z. B. mit einem Schaschlikspieß), damit am Ende schön quer zur Faser geschnitten werden kann.
  • Die viel zitierte Kerntemperatur von ca. 92° C als Merkmal dafür, dass das Fleisch nun fertig ist, ist höchstens ein Anhaltswert und kein Muss. Nach 20 Stunden Garzeit hatte ich eine KT von 87°C und das Fleisch war unglaublich saftig und weich.
  • Vor dem Servieren ruhen lassen! Am besten einwickeln in Thermopapier (von der Lieferung) und in eine Kühlbox legen. 1 Stunde Ruhezeit ist kein Problem. Lieber etwas länger als zu kurz!
]]>
http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/low-and-slow-beef-brisket/feed/ 1
low and slow – Klappe die zweite: Bacon Bomb http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/low-and-slow-klappe-die-zweite-bacon-bomb/ http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/low-and-slow-klappe-die-zweite-bacon-bomb/#respond Mon, 20 Apr 2015 17:47:54 +0000 http://blog.bernhardtsweb.de/?p=686 Archives

Mein zweites Smoker Projekt ist eine Speck-Bombe. Im Prinzip ist das nichts anderes als ein Hackbraten (oder Faschierter Braten oder Falscher Hase oder Heuchelhase oder …), der zur geschmacklichen Verfeinerung mit Speck ummantelt wird und mit Käse, Jalapenos, Zwiebeln und was sonst noch das Herz begehrt, gefüllt wird. Die Bacon Bomb ist eine wahre Geschmacksexplosion.
Auf das Rezept will ich hier nicht eingehen, die gibt es im Netz ohne Ende. Grundlagen sind klar: Netz aus Bacon spinnen, Hackfleisch verteilen, nach Belieben und Fantasie belegen. Man kann da nichts falsch machen, was die Zutaten angeht. Wohl aber in der Umsetzung. Die Garzeit richtet sich nach der Größe der Bombe, ich veranschlage mal 3 Stunden. Ausschlaggebend ist die Kerntermperatur. Bei 71 bis 72 Grad kann sie gezündet werden. Die Pit heize ich auf ca. 120 Grad ein. Diesmal mit Holz. Mal sehen, wie das klappt…. [See image gallery at blog.bernhardtsweb.de]

Lessons Learned:

  • Hackfleisch und Zutaten nicht zu dick auftragen, sonst lässt sich das Ganze nicht mehr aufrollen
  • Fertigen Belag fest zusammendrücken, damit möglichst keine Luft mit eingerollt wird
  • Das Bacon-Geflecht großzügig auslegen, nicht sparen! Und ausreichend Rand lassen. Je mehr Rand, umso leichter lässt sich die gerollte Bombe schließen
  • Nicht zu sehr zusammendrücken, da sonst der Bacon reißt und das Hackfleisch austritt. Dart nicht passieren!
  • Mit Holz zu schüren ist günstiger als mit Briketts.
  • Mit Holz ist es schwierig, die Temperatur zu halten, die Regelung mit der Zuluft ist äußerst filigran.
  • Eignet sich bestens für größere Einladungen (Geburtstage etc.) und kam auch sonst sehr gut an.
]]>
http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/low-and-slow-klappe-die-zweite-bacon-bomb/feed/ 0
low and slow – Klappe die erste: 3-2-1 Ribs http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/low-and-slow-klappe-die-erste-3-2-1-ribs/ http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/low-and-slow-klappe-die-erste-3-2-1-ribs/#comments Sun, 05 Apr 2015 15:45:15 +0000 http://blog.bernhardtsweb.de/?p=619 Archives

Heute startet mein erster BBQ Versuch. Und damit meine ich nicht das jährliche Angrillen im Frühjahr, sondern das Zubereiten des Grillguts nach der „low and slow“ Methode mit einem waschechten Smoker 🙂

Die Theorie sitzt, nach intensiven smokern – äh schmökern – von Fachbüchern und Youtube Videos. Wirklich alles hilfreich, doch wie sieht es mit der praktischen Umsetzung aus? Wie halte ich die Temperatur über viele Stunden? Wie viel Grillkohle brauch ich? Wie ist das optimale Verhältnis zu den Smoking Chips?

Das ganze Prozedere beginnt 24 Stunden vorher: Die Ribs müssen gut gerubt werden. Ich habe dazu und fürs Erste eine Fertigmischung verwendet: „Magic Dust„. Kann ich sehr empfehlen!

Die Vorbereitung artete dann in Stress aus (kann man kaum glauben bei „low and slow“): Das Anzünden dauerte länger als geplant. Zunächst hatte ich viel zu wenig Briketts in der SFB, musste also schnell nachlegen. Aber irgendwie stieg die Temperatur nicht über 90° (Ziel ist ca. 110°). Also alle Luken auf, damit alles schön durchzieht, nochmals nachlegen und dann etwas schließen zum Halten der Temperatur. Eventuell werde ich das nächste mal mit Holz feuern, mal sehen…..

Nach drei Stunden räuchern geht das ganze in einer Schale mit Apfelsaft und dicht mit Alufolie umschlossen wieder in die Garkammer für weitere zwei Stunden. Wichtig dabei ist, dass die Ribs nicht im Saft liegen!

Zum Finale kommen die Ribs noch einmal für 1 Stunde auf den Rost zum Glacieren. Auch hier habe ich eine gekaufte Soße verwendet: Bulls Eye Dark Beer (kann ich auch empfehlen!)

Und fertig die Zauberei!

[See image gallery at blog.bernhardtsweb.de]

Lessons Learned:

  • 24 Stunden vorher zu würzen („rippen“) ist ok. Aber dann nochmals kurz vor dem smoken nachrippen ist zu viel des Guten
  • Vorheizen braucht viel Zeit und ist wichtig. Nicht vor dem Erreichen der Zieltemperatur beginnen
  • Das ganze benötigt ziemlich viel Kohle. Hatte mit Long Lasting Briketts von Weber angefangen und benötigte ca. 6 kg (!!!). Besser ist der Verbrauch bei Kugelgrills.
  • Jedes Öffnen der Pit ist schädlich, weil die Temperatur sofort in den Keller geht.
  • Das nächste mal mit Holz und mit eigenen Rub probieren
]]>
http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/low-and-slow-klappe-die-erste-3-2-1-ribs/feed/ 2
Vietnam Reisetagebuch nun online bei reiseberichte.com http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/vietnam-reisetagebuch-nun-online-bei-reiseberichte-com/ http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/vietnam-reisetagebuch-nun-online-bei-reiseberichte-com/#respond Tue, 02 Dec 2014 13:45:35 +0000 http://blog.bernhardtsweb.de/?p=533 Archives

Reiseberichte.com

]]>
http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/vietnam-reisetagebuch-nun-online-bei-reiseberichte-com/feed/ 0
„Need For Peat“ Reloaded – eine torfige Reise nach Islay http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/need-for-peat-reloaded-eine-torfige-reise-nach-islay/ http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/need-for-peat-reloaded-eine-torfige-reise-nach-islay/#respond Wed, 30 Apr 2014 09:45:47 +0000 http://blog.bernhardtsweb.de/?p=492 Archives

Nach unserer ersten Reise nach Islay in 2012 (siehe hier und hier) war schon schnell klar, dass eine weitere Whisky-Erkundungsreise nach Schottland nur eine Frage der Zeit sein kann. Nur der Ort war unklar, schließlich galt es doch, auch andere gute Tropfen aus Gegenden wie Speyside oder den Highlands zu probieren. Aber, lange Rede kurzer Sinn, Islay ist und bleibt einzigartig und wir haben uns in diese Insel irgendwie verliebt. Nun kehren wir wieder zurück! 🙂

Port Ellen

Diesmal ein Tag länger, da zwei Übernachtungen wie das letzte mal einfach zu wenig waren. Und was die Besichtigungen der Destillieren angeht, gibt es zu den Standard Besichtigungen auch noch eine (zum Teil erhebliche) Steigerung.

Das absolute Highlight wird die „Water to Whisky Experience“ Tour bei Laphroig sein. Nicht ganz billig aber dafür mit Sicherheit ein unvergessliches Abenteuer. Hier die Beschreibung:

After meeting at the distillery to put on your wellies (provided), this experience will start with a walk to the water source for Laphroaig where you will enjoy a picnic lunch with a dram of Laphroaig cut, if you wish, with the source water. A short drive will then take you to the peat banks where you will be challenged to cut some peat by hand before being awarded your next dram. Back at the distillery the malt on the floor will need turned and the fire stoked before visiting the rest of the distillery. In warehouse 1 the whisky will be waiting! Taste from a selection of casks before using a valinch to bottle your favourite. This experience is guided by a Laphroaig Host who will share Laphroaig stories and secrets along the way. This experience will last around 4.5 hours.

Wahnsinn. Erst den Whisky direkt aus den Fässern probieren und dann seinen Favoriten selbst abfüllen.

ArdbegFür alle „Nachahmer“ hier unser Reiseverlauf. An dieser Stelle rate ich jedem, weit im Voraus zu buchen (Unterkünfte, Fähre UND Führungen), sonst ist alles voll. Und ein halbes Jahr im Voraus ist nicht viel!

Tag 1:

  1. 07:30 Abfahrt
  2. 10:00 Ankunft Frankfurt Flughafen
  3. 12:05 Abflug Frankfurt Flughafen
  4. 12:55 Ankunft Edinburgh
  5. 15:00 Ankunft B&B Spylaw Bank House (£40)
  6. 15:30 Edinburgh Sightseeing & Pub visiting

Tag 2:

  1. 08:00 Abfahrt nach Kennacraig
  2. 12:30 Latest Checkin Fähre Kennacraig –> Port Askaig
  3. 14:55 Ankuft Fähre Port Askaig
  4. 15:45 Bunnahabhain (Dram Tour £9)
  5. 18:00 Ankunft B&B Oystercatcher (£40)
  6. 19:00 Ardview Inn

Tag 3:

  1. 09:00 Machir Bay (Sight seeing)
  2. 11:00 Kilchoman (General Tour £6)
  3. 14:00 Bruichladdiech (Distillery Tour & Warehouse Tasting £25)
  4. 18:00 Dinner & Pub

Tag 4:

  1. 09:30 Lagavulin (Normal £6)
  2. 10:30 Ardbeg (Shop only)
  3. 11:45 Laphroig (Water to Whisky Experience £82, 4 1/2 Std.)
  4. 18:00 Dinner & Pub

Tag 5:

  1. 09:15 Latest Checkin Fähre Port Ellen-> Kennacraig
  2. 11:55 Ankuft Fähre Kennacraig
  3. 14:00 Springbank (Cadenhead Warehouse £25)
  4. 17:00 Ankunft B&B Redknowe Guest House (£27)
  5. 18:00 Campletown Sightseeing & Pub visiting

Tag 6:

  1. 08:00 Abfahrt Richtung Edinburgh
  2. 10:40 Loch Lomond (Sight Seeing)
  3. 12:30 Lunch in The Drovers Inn, Inverarnan
  4. 16:00 Ankunft Edinburgh Flughafen
  5. 18:05 Abflug Edinburh Flughafen
  6. 21:00 Ankunft Frankfurt Flughafen
  7. 22:00 Heimfahrt

 

Karte und Reiseverlauf:

Islay Tour 2014 auf einer größeren Karte anzeigen

]]>
http://blog.bernhardtsweb.de/allgemein/need-for-peat-reloaded-eine-torfige-reise-nach-islay/feed/ 0
Phu Quoc und die unendliche Ruhe http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/vietnam-reisetagebuch/phu-quoc-und-die-unendliche-ruhe/ http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/vietnam-reisetagebuch/phu-quoc-und-die-unendliche-ruhe/#comments Tue, 25 Feb 2014 09:27:24 +0000 http://blog.bernhardtsweb.de/?p=472 Archives

Nach einer knappen Stunde im Probellerflieger sind wir auf dem erst ein Jahr alten Flughafen der Insel Phu Quoc angekommen. Ein für die Größe der Insel überdimensionaler Flughafen, der der dritte internationale Flughafen in Vietnam werden soll. Die Touristenschwämme ist vorprogrammiert.

Die Ruhe und Abgeschiedenheit auf der Insel im direkten Vergleich zu Saigon ist atemberaubend. Kein Lärm, kein Hupen (naja, fast keins) und keine Hektik. Hier gilt es, eine Woche am Strand zu erholen und die Seele baumeln zu lassen.

Da die Insel neben dem Pfefferanbau über Landesgrenzen hinweg für ihre Fischsoßen bekannt ist, mussten wir natürlich eine solche besuchen. Dazu muss man lediglich nach Duong Dong fahren und dann immer der Nase folgen 🙂 Beim Betreten der „Fabrikhalle“ stehen die riesigen Bottiche, fast an die großen Washbacks von Whisky Destillerien erinnernd. Auch das Aroma ist ähnlich streng, geht aber doch in eine ganz andere Richtung 😉

Fischsoßen Fabrik in Phu Quoc
Fischsoßen Fabrik in Phu Quoc

Absolutes Muss ist eine Schnorcheltour in den Süden der Insel: mit John’s Tours ging es mit dem Boot zu einigen Korallenriffen und dem meines Erachtens schönsten Strand in Vietnam, dem „Bai Sao Beach“. Hier wurde das Paradies gebaut.

Bai Sao Beach
Bai Sao Beach

 

Beim Schnorcheln
Beim Schnorcheln

Glücklicherweise gibt es an unserem Hotel sehr viele kleine Restaurants, einige direkt am Strand, wo man bei Sonnenuntergang über dem Meer erst einmal sein – naja, vielleicht nicht erstes – Tiger bestellt. Das Ba Ba Ba finde ich als eines der schlechtesten Biere in Vietnam.

Mai House, Phu Quoc
Mai House, Phu Quoc
]]>
http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/vietnam-reisetagebuch/phu-quoc-und-die-unendliche-ruhe/feed/ 1
Mekong Delta und der Schlangenschnaps http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/vietnam-reisetagebuch/mekong-delta-und-der-schlangenschnaps/ http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/vietnam-reisetagebuch/mekong-delta-und-der-schlangenschnaps/#respond Thu, 20 Feb 2014 08:00:33 +0000 http://blog.bernhardtsweb.de/?p=475 Archives

Am letzten Tag der 13-tägigen Rundreise geht es von Saigon in den Süden ins Mekong Delta nach Cai Be. Von dort erkundeten wir den Mekong mit seinen vielen schmalen Wasserwegen und Kanälen in Richtung Vinh Long. Am Schwimmenden Markt aß ich wohl meine beste Mango (und ich habe sie fast täglich gegessen!).

Mekon Delta, Schwimmender Markt
Mekon Delta, Schwimmender Markt
Mekong Delta, Bananenhandel
Mekong Delta, Bananenhandel

Bei einem Zwischenstopp sahen wir, wie Reisschnaps und „Poppreis hergestellt wird, der im Übrigen SEHR lecker ist. Leider kam ich nicht umher, einen Schlangenschnaps zu probieren, schließlich sein er gut bei Rückenproblemen: Reisschnaps mit vielen (kompletten) Schlagen darin, mehrere Jahre gelagert. Da es scheinbar zur Zeremonie gehört, hat man mir erst die Inhalte aus dem Bottich gezeigt und dann daraus eingeschenkt. Überwindet man sich ihn zu probieren, stellt man fest, dass er gar nicht so schlecht ist. Erinnert leicht an einen „Magenbitter“. Bei der Tausendfüssler-Version bin ich aber dann doch ausgestiegen.

Schlangenschnaps
Schlangenschnaps

Am Abend dann der krönende Abschluss bei einem Dinner auf der „Bonsai I“, einer traditionellen Holz-Barke, die ca. 2 Stunden den Saigon Fluss entlang schippert, mit allem, was die vietnamesischen Kochtöpfe hergeben (und noch mehr).

]]>
http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/vietnam-reisetagebuch/mekong-delta-und-der-schlangenschnaps/feed/ 0
Saigon und die Halskette http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/vietnam-reisetagebuch/saigon-und-die-halskette/ http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/vietnam-reisetagebuch/saigon-und-die-halskette/#comments Wed, 19 Feb 2014 13:46:28 +0000 http://blog.bernhardtsweb.de/?p=463 Archives

Gestern war unser Flug nach Saigon und fuhren direkt nach Ankunft zur Besichtigung der Tunnel nach Cu Chi entlang von nicht enden wollenden Kautschuk Plantagen. Es war im Amerikanischen Krieg (so nennen die Vietnamesen den Vietnam-Krieg) eine Hochburg der Partisanen. Oben standen die GIs und direkt unter ihnen war ein komplexes Tunnelsystem der Vietcongs gebaut. Mit Küche, Krankenhaus, Waffenschmiede etc.. Ich bin etwa 10 Meter im Tunnel entlang gekrochen, dann war ich nass geschwitzt von der stickigen Luft, der Temperatur und der Anstrengung. Die Tunnel waren sehr klein gebaut und ich hatte Mühe, dort entlang zu schleichen. Zum Glück hat Susui einen Rückzieher gemacht, als sie nach dem Einstieg den Tunnel sah und ich konnte ihr meinen Rucksack geben. Mit ihm wäre ich wahrscheinlich für immer verkeilt geblieben, quasi als neue Touristen-Attraktion.

Tunnel von Cu Chi
Tunnel von Cu Chi

Dann am Folgetag Mörderprogramm im Zentrum von Saigon: Wiedervereinigungspalast, Kathedrale Notre Dame, Hauptpost, Opernhaus, Chinatown, chinesischer Medizinmarkt, Binh Tay Markt, Thien Hu Pagode, Ben Thanh Markt, Palast des Jadekaisers. Ein ständiges Aus- und Einsteigen. Wir werden zwei Tage später an unseren freien Tag das Zentrum besser auf uns wirken lassen.

Saigon Rathaus
Saigon Rathaus

Da der Abend frei war, hatte ich freie Auswahl für ein Restaurant. Ich habe mich für das Nam Bo entschieden, ein vietnamesisches In-Restaurant: riesig, turbulent und jeden Abend brechend voll von Einheimischen. Doch leider war das auch der Abend, an dem wir viel Lehrgeld bezahlen mussten:

  • Das Restaurant ist etwa 3km vom Hotel entfernt. Wir wollten hinlaufen und zurück ein Taxi nehmen. Gesagt getan. Nach ca. 10 Minuten, wir liefen am Rand einer von Mopeds viel befahrenen Straße, kam uns ein Moped entgegen (quasi als Geisterfahrer, aber das ist nichts außergewöhnliches) und riss mit einem kurzen und gezielten Griff Susi’s Halskette herunter! Es ging alles so schnell und schon ist er wieder im Meer von Moped-Fahrer verschwunden. Das war es mit ihrer Lieblingskette mit einer neuen Perle aus Halong 🙁
  • Ab diesem Zeitpunkte schwenkte die Stimmung. Susi wollte keinen Meter mehr laufen, und so rief ich ein Taxi für die verbleibenden etwa 2 km. Nun wurden wir abermals verarscht: der Fahrer sprach kein Wort englisch und gab uns bei Ankunft zu verstehen, dass es 400.000 Dong kostet (etwa 13 Euro). Es kam mir schon merkwürdig vor, aber was soll ich machen. Das Taximeter leif zwar mit, war aber sehr kryptisch. Schließlich bezahlte ich.

Das Nam Bo war glücklicherweise ein Volltreffer! Endlich mal wieder authentisches Essen! Es war brechend voll und wir waren die einzigen Langnasen. Spezialität ist gegrilltes Ferkel (viel kleiner/jünger als bei uns das Spanferkel). Wir haben uns aber für Tischgrill entschieden mit Nem dazu. War s-u-p-e-r!

Ferkel, werden dann noch über den Holzkohlengrill knusprig geröstet
Ferkel, werden dann noch über den Holzkohlengrill knusprig geröstet

Bei der Heimfahrt mit dem Taxi waren meine Sinne geschärft. Und siehe da, ich habe für den kompletten Heimweg 1/10 des Preises von vorher bezahlt. Gut, jetzt weiß ich bescheid und ein lehrreicher Tag geht zu Ende.

Nam Bo
Nam Bo
]]>
http://blog.bernhardtsweb.de/reisetagebuch/vietnam-reisetagebuch/saigon-und-die-halskette/feed/ 2