low and slow – Klappe die zweite: Bacon Bomb

Mein zweites Smoker Projekt ist eine Speck-Bombe. Im Prinzip ist das nichts anderes als ein Hackbraten (oder Faschierter Braten oder Falscher Hase oder Heuchelhase oder …), der zur geschmacklichen Verfeinerung mit Speck ummantelt wird und mit Käse, Jalapenos, Zwiebeln und was sonst noch das Herz begehrt, gefüllt wird. Die Bacon Bomb ist eine wahre Geschmacksexplosion.
Auf das Rezept will ich hier nicht eingehen, die gibt es im Netz ohne Ende. Grundlagen sind klar: Netz aus Bacon spinnen, Hackfleisch verteilen, nach Belieben und Fantasie belegen. Man kann da nichts falsch machen, was die Zutaten angeht. Wohl aber in der Umsetzung. Die Garzeit richtet sich nach der Größe der Bombe, ich veranschlage mal 3 Stunden. Ausschlaggebend ist die Kerntermperatur. Bei 71 bis 72 Grad kann sie gezündet werden. Die Pit heize ich auf ca. 120 Grad ein. Diesmal mit Holz. Mal sehen, wie das klappt….

Lessons Learned:

  • Hackfleisch und Zutaten nicht zu dick auftragen, sonst lässt sich das Ganze nicht mehr aufrollen
  • Fertigen Belag fest zusammendrücken, damit möglichst keine Luft mit eingerollt wird
  • Das Bacon-Geflecht großzügig auslegen, nicht sparen! Und ausreichend Rand lassen. Je mehr Rand, umso leichter lässt sich die gerollte Bombe schließen
  • Nicht zu sehr zusammendrücken, da sonst der Bacon reißt und das Hackfleisch austritt. Dart nicht passieren!
  • Mit Holz zu schüren ist günstiger als mit Briketts.
  • Mit Holz ist es schwierig, die Temperatur zu halten, die Regelung mit der Zuluft ist äußerst filigran.
  • Eignet sich bestens für größere Einladungen (Geburtstage etc.) und kam auch sonst sehr gut an.

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