Auf nach Nordthailand!

Heute startet die fünf tägige Nord-Thailand Rundreise. Die Gruppe setzt sich aus genau vier Leuten zusammen: der Fahrer, die Reiseleiterin und wir. Es gibt schlechtere Konstellationen.

Zuerst ging es mit dem Guide ins Chinatown, in dem wir zwar schon waren, aber wieder neues entdeckt haben. Gegen 08:30 gingen wir durch den engen Markt, vorbei an Gewürzen, Tee, allerhand getrocknetes Zeugs und frischen Fisch und Fleisch. Dann noch ein kurzer Abstecher auf dem Blumenmarkt. Unvorstellbar die Massen an frischen Schnittblumen und die in mühsamer Handarbeit zu Ketten zusammen gesteckte Blumen.

Es ging dann weiter nach Ayutthaya, der einstigen Hauptstadt Siams. Drei Tempel stehen auf dem Programm:

  • der Wat Phanan Choeng mit dem 20 m großen aus dem Jahr 1325 stammenden, sitzenden Phra Chao Phanan Choeng,
  • die Ruine Wat Phra Si Sanphet, die bis zum birmanischen Einfall 1767 als Staatstempel diente und schließlich
  • Wihan Phra Mongkhon Bophit mit einer der größten bronzenen Buddha Figuren Thailands

Letzteres muss man nicht unbedingt gesehen haben.

Wir fuhren dann ca. 2 Stunden weiter Richtung Norden. Ziel war Uthai Thani, ein verschlafenes Dorf, das nicht einmal Erwähnung in Reiseführer findet. Doch bevor es ins Hotel ging besuchten wir noch einen Tempel, der völlig anders eingerichtet war als alle bisherigen: der Innenbereich war übersät mit Säulen und alles war mit kleinen Mosaiken verspiegelt. Das glitzern wirkte sehr surreal. Wir erfuhren, dass der Tempel den Himmel symbolisiert, einem der fünf Zustände des Buddhismus.

Es gab noch einen kurzen Abstecher auf dem Markt. Im Gegensatz zu den Märkten in Bangkok war diesmal überhaupt kein Ramsch zu sehen und auch kein einziger Tourist! Im Angebot waren neben den obligatorischen Garküchen, getrockneten Fisch und Fleisch diesmal auch Wasserkäfer, Schildkröten und ein ganze Schüssel voller toter Frösche. Für mich war das das Highlight des Tages.

Erwähnenswert ist noch das Hotel. Es ist zwar recht einfach ausgestattet, aber traumhaft direkt am Fluss gelegen. Susi nannte es Dschungelcamp.

  1. Manni

    Nur ihr beide zzgl. Driver und Guide, traumhaft! Stoppen wann man will, auch mal länger verweilen oder bei Nichtgefallen gleich weiter, und… keine unpünktlichen Blödsinn verzapfende Pappnasen an Bord: unbezahlbar!!!
    Wünsche Euch viele tolle Eindrücke die nächsten Tage, Thailand ist groß (von Nord nach Süd etwa wie von Kopenhagen nach Rom) und es gibt viel zu sehen und zu erleben!

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