Angekommen in Chiang Mai

Wieder klingelt der Wecker um 06:00, Abfahrt war 07:10. Nach der intensiven Tempel-Tour der letzten Tage, stand die Natur heute im Vordergrund. Das war auch gut so, da wir durch die unentwegten Erklärungen und Erläuterungen zur Bedeutung der Tempel und Buddhas Lehre fast bekehrt waren…

Erstes Ziel war das kleine Dorf Sop Ruak, das am Scheitelpunkt zu Thailand, Myanmar und Laos direkt am Mekong liegt. Von dort ging es mit dem Longtail-Boot auf einen kurzen Abstecher nach Laos. Schon beim Anlegen kamen die Kinder heran geeilt zum Betteln. Interessant und empfehlenswert ist noch das Opium-Museum, das ebenfalls im Ort liegt. Hier erfährt man einiges über den Anbau und die Bergvölker an sich. Gereizt hätte mich noch ein Abstecher in die Berge und ein Besuch eines Bergstammes, vielleicht das nächste mal.

Weiter ging es Richtung Chiang Mai. Zu Mittag kehrten wir ins „Cabbages & Condoms“, der „Zweigniederlassung“ eines Bangkoker Thai-Restaurants. Dann ging es in Chiang Mai selbst noch ins obligatorische Seide- und Silber Handscraft.

Chiang Mai ist recht touristisch geprägt, im Gegensatz zu den Orten der letzten Tage. Der Trouble am Abend in den Straßen erinnerte ein kleines bisschen an Bangkok. Ich habe sogleich meine künftige „Lieblings Garküche“ mit den typischen Mini-Plastik-Hocker ausfindig gemacht. Der Duft, das Treiben, das Essen, ein Traum!

  1. Manni

    „Der Duft, das Treiben, das Essen, ein Traum!“ Ach Josh, Du sagst es, diese Momente sind traumhaft, der Gaumen jubiliert, überall gut gelaunte glückliche Thais, da will man nimmer weg, oder? A propos Thais und essen: man sagt, dass Thais entweder essen oder gerade dran denken, was sie als nächstes verspeisen!?! Kein Wunder bei der Küche!

  2. So ein Bergstammbesuch kann man nur empfehlen, ist jedoch eher nichts für „mal ne Stunde“, organisier dir da lieber ne Zweitagestour oder so dann für nächsten Jahr 😉

    Ich beneide dich mal wieder endlos für das saugute Essen! Da kann ein Schäufele einfach net mithalten 🙂

  3. Aufstehen um 6 und das im Urlaub – das kriegen die wenigsten gebacken! Aber in Thailand hat das ja seine Vorteile, weil es dann auch noch nicht so heiss ist 🙂

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